Friseur vs. Cosmeceutiker: Gesundheit durch Haarpflege

Friseur vs. Cosmeceutiker ...

Warum liegt der Fokus bei der Cosmekeutic auf Friseure?

Das qnc-Cosmeceutiker-Projekt sieht Friseure tatsächlich als begleitender Teil des Gesundheitssystems. 

Warum ausgerechnet Friseure? 

Einer der meisten Dienstleistungen ...

Der Friseur gehört zu den am häufigsten genutzten Dienstleistungen in Deutschland. In Deutschland gehört der Friseurbesuch zu den absolut gängigen Alltagsgewohnheiten. Schätzungen und Branchenanalysen zeigen, dass etwa 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung fest oder gelegentlich einen Friseur aufsuchen. Damit zählt der Friseur zu den meistgenutzten Dienstleistungen im Bereich Körperpflege.

Hintergrund ist, dass Haare für die meisten Menschen ein zentraler Bestandteil ihres äußeren Erscheinungsbildes sind und regelmäßige Pflege vom Haarschnitt und Haarfarbe gesellschaftlich fest verankert ist. Gleichzeitig wird der Friseurbesuch zunehmend mit Wohlbefinden und Lifestyle verbunden, was den Gang zum Friseur zusätzlich stabilisiert.

Dies führt dazu, dass Friseure Ihre Kunden meistens regelmäßig sehen. Ca. 25-35% der Menschen gehen in Deutschland mindestens 4mal zum Friseur.

Vergleichsweise gehen Menschen 3-5mal zum Hausarzt - zum Dermatologen aber im Schnitt unter 1mal pro Jahr. Hautkrankheiten zählen aber zu den top-5-häufigsten Krankheiten in Deutschland.

Die geringe Zahl der Arztbesuche liegt dabei nicht ganz und gar in den Händen der Erkrankten - wesentlich ist hierbei der teilweise sehr geringe Versorgungsgrad. Der Begriff Versorgungsgrad stammt aus dem Gesundheitswesen und sagt aus wie das Verhältnis von tatsächlich vorhandenen Dermatologen im Verhältnis zur benötigten Zahl an Dermatologen in Bezug auf die Krankheitsfälle sind. Insbesondere in ländliche Regionen liegt die Versorgungsrate bei nur ca. 15%. Zudem ist es sehr aufwändig, einen zeitnahem Termin bei Dermatologen zu bekommen.

Low‑Threshold Health Touchpoint ...

Hier kommt der Friseur als Low‑Threshold Health Touchpoint ins Spiel. 

Friseure sind ein ideales Frühwarnsystem - denn Friseure haben etwas, was im Gesundheitssystem selten ist:

  • Regelmäßigen Kontakt (dst. 4–8 Wochen)
  • Direkten Blick auf Kopfhaut, Haare, Gesicht, Nacken, Nacken, Dekolleté, Arme. Hände.

Sie sehen Dinge, die ihr Kunde übersieht und ein Arzt nur selten sieht.

Friseure / Cosmeceutiker  könnten Hinweise geben bei:

  • Auffälligen Muttermalen - insbesondere auf der Kopfhaut.
  • Hautveränderungen.
  • Schuppen / entzündliche Haut.
  • Haarausfall-Muster.
  • Parasiten (z. B. Läuse – klassisch bei Kindern).

Vorbilder …

Über Deutschland hinaus gibt es hier Vorbilder …

In einigen Ländern wie den USA und UK werden Friseure gezielt geschult, Hautkrebs-Anzeichen zu erkennen und Gesprächsanstöße zu Gesundheitsthemen zu geben.

Neben dem Dermatologen und Apotheker versorgen speziell ausgebildete Friseure begleitend Hautauffälligkeiten, Hauterkrankungen und Haarausfall.

Der Cosmeceutiker …

Der Cosmeceutiker ist eine spezielle Art von Friseur, der sich für seine Kunden spürbar an das Gesundheitssystem anlehnt. Der Cosmeceutiker ist ein

  • Früherkenner.
  • neben Arzt und Apotheker auf cosmekeutischer Ebene ein weiterer, vor allem schnell zugänglicher Begleiter bei akuten und Chronische Hautproblemen
  • Fachmann, der seine Grenzen kennt und eng mit Dermatologen und auch dermatologischen Kliniken sowie Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen zusammenarbeitet.
  • Begleiter, um vorbeugend Hautreizungen, Allergien und Hautkrankheiten zu vermeiden und vor allem die Haut vor übermäßiger Alterung und damit Verlust von Widerstandsfähigkeit zu schützen.
  • Insbesondere bei Haarausfall Hilfestellung leisten kann.

Und dies Ganze geschieht klar abgegrenzt von einer medizinischen Therapie.

Ein Cosmeceutiker stellt KEINE Diagnosen, behandelt keine Krankheiten und trifft in der Folge keine direkten, medizinischen Aussagen. Bezüglich seiner Kunden, beobachtet er unter gesundheitlichen Aspekten Haut und Haar, sensibilisiert seine Kunden, empfiehlt begleitend Cosmeceuticals und bei Bedarf Dermatologen und Kliniken aus seinem Netzwerk.

Viele Menschen haben einfach Hautprobleme - Dermatologen sind überlaufen - Patienten gehen oft spät zum Arzt - Friseure sehen Menschen regelmäßig, oft im Rahmen einer vertrauensvolle Beziehung. Das ist die Basis für einen Cosmeceutiker, sich im Rahmen des Friseurwesens gesundheitlich zu engagieren und einen spezialisierten Weg einzuschlagen - als eine Brückenfunktion im Gesundheitswesen.

Der Cosmeceutiker erhält ein Startup-Webinar, in welchem auch Hochschulniveau Haut und Haar betrachtet werden und insbesondere

  • Hauterkrankungen wie Akne, Psoriasis, Urtikaria, Neurodermitis, Hautallergien-Ekzeme.
  • Hautreizungen wie Juckreiz, Rötungen.
  • Haarausfall.
  • Haarvolumenprobleme.

Im Startup-Webinar wird dem Cosmeceutiker klar dargelegt, wie er täglich Gesundheitsaspekte - insbesondere hypoallergenes Arbeiten - in seinen Salon lebt, ohne die Grenze zur Heilkunde zu überschreiten.

Wöchentlich finden montags um 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr Online-Webinare statt (keine Anwesenheitspflicht), um das Wissen und die Kompetenz stets hochaktuell zu halten.

Während die Friseurbranche im Grunde mehr und mehr Abbaut, baut der Cosmeceutiker als ein spezialisiertes Follow-Up des Friseurwesens mehr und mehr auf.

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